Es gibt mittlerweile eine solche Vielzahl an neuen Begriffen und Definitionen im Internet-Segment, dass es manchmal schwer fällt, den Überblick zu behalten. Hier leistet unser Online-Glossar schnelle Abhilfe – wir haben die wichtigsten Schlagworte in Form eines interaktiven Lexikons für Sie zusammengestellt und ergänzen diese permanent um neu auftretende Begrifflichkeiten.
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@
- @
Aussprache wie das englische "at". Es ist grundlegender Bestandteil von E-Mail-Adressen, innerhalb deren es Benutzername und Servername voneinander trennt.
- @facts
Kooperation von SevenOne Interactive, IP NEWMEDIA und Lycos Europe zur Erhebung der Verbreitung des Internet in der Bevölkerung, Nutzungs-Häufigkeit, Nutzungs-Dauer und Art und Ort der Internet-Nutzung sowie die Bekanntheit und Reichweite einer Reihe ausgewählter Angebote im Netz. Im Dezember 2004 erschienen die letzten Ergebnisse der @facts, die Studie wird jetzt genau wie der Online Reichweiten Monitor der AGIREV durch die „internet facts“ abgelöst.
A
- Access
Bezeichnung für eine aktive Verbindung zum Internet bzw. zu einem Online-Dienst.
- Account
Bezeichnung für die Regelung der Zugangsberechtigung zu einem Netzwerk oder einer Mailbox. Ein Account enthält in der Regel den Benutzernamen und das Passwort, die vom Anwender vor Benutzung des Systems eingegeben werden müssen.
- Acrobat Reader
Populäres Softwareprodukt der Firma Adobe, das es ermöglicht, Dokumente unabhängig von der Anwendung, der sie entstammen, zu lesen. Die Dokumente sind komprimiert mit dem Dateiformat PDF. Sie lassen sich unter verschiedenen Betriebssystemen und Plattformen (Windows PC, Apple Mac) ohne weiteres austauschen und bearbeiten. Sie stehen auch dort zur Verfügung, wo die Anwendung nicht vorhanden ist.
- ActiveX
Microsoft-Technologie, welche die Funktionsfähigkeit von Browsern um die Übertragung von Bildern und Tönen erweitert.
- Ad
Die englische Kurzform für "advertisement" (Werbung, Anzeige)
- AdImpression
Bezeichnung für die Zahl der Werbemittelkontakte. Sie dient derzeit noch als Abrechnungsgröße zwischen Werbeträgern und Werbungtreibenden.
- Administrator
Systemverwalter in einem Netzwerk, der über alle Zugriffsrechte verfügt und für die Betreuung des Netzwerks zuständig ist.
- AdServer
Server zur Verwaltung und Archivierung von Werbemitteln. Beim Sitezugriff liefert er das entsprechend gebuchte Werbemittel auf der entsprechenden Belegungseinheit aus.
- AdTag
Technische Bezeichnung für den Werbeplatz auf einer Site
- Affinität
Die Affinität ist ein Bewertungskriterium für Werbeträger. Sie entspricht dem prozentualen Anteil der als Zielpersonen definierten Nutzer an der Gesamtnutzerschaft des Werbeträgers.
- AG.MA
Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (AG.MA) ist ein Zusammenschluss von mehr als 250 Unternehmen der deutschen Werbewirtschaft. Die AG.MA erforscht, wie die Verbraucher die gesamte Palette der Mediengattungen von Fernsehen, Radio über Zeitungen, Zeitschriften, Plakat und Kino bis hin zum Online-Angebot nutzen. Die AGOF hat sich bei der Etablierung ihrer Studie als Markt-/Media-Standard die Integration unter das AG.MA-Dach zum Ziel gesetzt.
- AGIREV
Die Arbeitsgemeinschaft Internet Research (AGIREV) wurde als eingetragener Verein im Mai 2001 von acht Online-Vermarktern, einem Provider und einem Portal gegründet. Die AGIREV hat sich zum Ziel gesetzt, fachlich kompetent und unabhängig von Individual-Interessen praxisnahe Standards in der Internet-Forschung zu setzen und dem Online-Werbemarkt planungsrelevante Daten zur Verfügung zu stellen. Letzte Welle der Studie war der „ORM 2003 II“. Seit Ende 2004 wird die AGIREV-Studie „Online-Reichweiten-Monitor“ von der AGOF-Studie „die internet facts“ ersetzt.
- AGOF
Die Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung e.V. ist der Nachfolger der AGIREV (siehe AGIREV). Gegründet wurde die AGOF von allen Mitgliedern der AGIREV und der Mitglieder der bis 2004 veröffentlichten Parallel-Währung „adfacts“.
Die AGOF hat sich zum Ziel gesetzt nur noch eine einheitliche Reichweiten-Währung zu haben, die das Medium Internet mit anderen Medien vergleichbar macht und Zielgruppendaten auch auf einzelnen Belegungseinheiten ausweist. Die Pilotzahlen sind zur omd 2004 (Branchenmesse für Online-Vermarktung) präsentiert worden. Die Regelstudie wird ab April 2005 Quartalsweise veröffentlicht, und weist als Reichweitengröße den Unique Client und den Unique User aus.
- Animated GIF
Spezielles GIF-Format, das mehrere Einzelbilder abspielt und so eine Art Daumenkino- oder Animationseffekt erzielt. Wird meist nur noch als Alternative zum eigentlichen Flash-Werbemittel gebaut. Das animierte GIF wird an alle User ausgeliefert die kein Flash bei sich auf dem Rechner installiert haben. Trifft heutzutage nur noch auf wenige Prozent der Rechner zu.
- Ankervariable
Über die Ankervariablen wird bei der Fusion von zwei Datensätzen die Verknüpfung hergestellt. Solche Ankervariablen sind in identischer Qualität in beiden Datensätzen enthalten (z.B. Soziodemographie, Nutzungsverhalten,etc). Alle übrigen Variablen (Nicht-Ankervariablen) aus den beiden Quell-Datensätzen sind dann auch in der fusionierten Datei enthalten.
- Applikation
Anwendung, Programm, Software
- ARPANET
Advanced Research Projects Agency Network. Ursprung des Internets.
- Attachment
Bedeutet wörtlich übersetzt Anhängsel oder Anlage. Bezeichnet die Kombination einer E-Mail mit einer angehängten Binärdatei (z.B. Word-Dokument, Powerpoint-Datei, Grafiken o.ä.)
- Ausloggen
Dies ist ein Begriff für das Beenden einer Online-Verbindung zu einem Netz, einer Mailbox oder einem Online-Dienst.
- Authentifizierung
Überprüfung der Identität oder Zugangsberechtigung, z.B. mittels Name und Passwort.
- Autoresponder
Software, die E-Mails automatisch mit einem vorgefertigten Text beantwortet
- AVI (Audio Video Interlaved)
Microsoft-Dateiformat zur Speicherung von kombinierten Video- und Soundanimationen.
- Awareness
(Engl. Bewusstsein). Bekannheitsgrad eines Produktes, einer Marke (Brand-Awareness) oder eines Unternehmens.
B
- B2B
(Business-to-Business) Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen. Marktforscher prognostizieren, dass in den kommenden Jahren bis zu 90 Prozent der Umsätze innerhalb des E-Business auf den B2B-Bereich entfallen werden. Unterschied: B2C.
- B2C
(Business-to-Consumer) Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Endkunden.
- Backslash
Rückwärtsschrägstrich (\)
- Banner
Werbeeinblendungen auf einer Website. Das älteste aller Werbemittel im Internet. Standardgröße meist 468x60 Pixel. Werden zum Großteil als Flash-Banner programmiert. Durch Links sind die Banner mit der Website des Werbungtreibenden bzw. einer anderen gewünschten Landing-Page des Kunden verknüpft.
- Banner-Link
Verknüpfung eines Banners mit einer Website des Werbungtreibenden, auf die der User geführt werden soll. Bei der Anlieferung des Banners ist dafür die Angabe der entsprechenden URL erforderlich, die dann im Adserver als Link für das Werbemittel hinterlegt wird.
- BCC
(Blind Carbon Copy) Wird ein BCC- Empfänger angegeben, so erhält dieser die E-Mail ohne Kenntnis anderer Empfänger.
- Belegungseinheit
Bezeichnung für einzelne buchbare Bereiche einer Werbeträgersite/eines Online-Auftritts (z.B. stern.de -> Rubrik Wirtschaft oder Brigitte.de -> Rubrik Mode & Schönheit)
- Benutzeroberfläche
User-Interface. Ein System aus Hard- und Software, das dem Benutzer das Arbeiten mit dem Computer erleichtert. Im Gebrauch sind vorwiegend grafische oder objektorientierte Benutzeroberflächen (z. B. Windows 98).
- Beta-Version
So wird eine bereits lauffähige, aber noch nicht für den Vertrieb freigegebene Version einer Hard- oder Software bezeichnet. In der Softwareentwicklung liegt hier die letzte Chance, ein Produkt nochmals gründlich zu testen, um z. B. versteckte Fehler zu finden.
- Bildpunkt
- Bitmap
Das Dateiformat Bitmap mit der Dateinamenerweiterung .bmp speichert Bilder ohne Datenkompression Pixel für Pixel. Es handelt sich hier um die direkte Abbildung einer Pixelgrafik im Arbeitsspeicher des Computers oder der Grafikkarte.
- Blog
Kurzform für Weblog. Das setzt sich zusammen aus „Website“ und „Log“ (=Tagebuch). Ein Blog, ist eine Website in die laufend neue Einträge erhält. Es handelt sich um ein Online-Journal mit tagebuchähnlichem Charakter, das immer wieder aktualisiert wird und viele Verlinkungen enthält.
- Bluetooth
ist ein Industriestandard für die drahtlose (Funk-)Vernetzung von Geräten über kurze Distanz. Über Bluetooth als drahtlose können sowohl Kleingeräte wie Handys und PDAs als auch Computer und Peripheriegeräte miteinander kommunizieren.
- Bookmark
Lesezeichen für die Adresse einer Website. Dies ist ein Dienst des Browsers, der das schnelle Wiederfinden einer Seite ermöglicht. Die Lesezeichen sind im Internet Explorer dann unter den Favoriten wiederzufinden.
- Booten
Das Betriebssystem hoch fahren, einen Computer starten.
- Bounce
Bezeichnung für die Rücksendung einer E-Mail wegen eines Fehlers.
- Browser
Software, die die Navigation im World Wide Web ermöglicht. Hierfür wandelt der Browser zunächst den so genannten HTML-Code in die Darstellung für den Bildschirm um. Dann interpretiert er die Aktionen des Benutzers, indem er Mausklicks auf einen Link in die passende Aktion umwandelt.
- Buffer
(Puffer, Zwischenspeicher) Temporärer Arbeitsspeicher während einer Arbeitssitzung.
C
- Cache
Zwischenspeicher auf der Festplatte eines Computers oder eines externen Speichermediums. Mit ihm kann die Zugriffsgeschwindigkeit zwischen den einzelnen Speichermedien verringert werden. Der Cachespeicher wird also für häufig benötigte Adressen als Zwischenspeicher verwendet. Ist einmal eine Webseite in einem Cachespeicher geladen, so lässt sie sich bei jedem erneuten Aufruf viel schneller laden (siehe auch Proxy-Server).
- CAPI
(Engl. Computer Assisted Personal Interview). Methode der Face-to-Face-Interviews, die durch den Einsatz von Laptops weniger anfällig für Interview- und Codierfehler ist.
- Carryover-Effekt
(Engl. Übertragungseffekt/Wirkungsübertragung). Bezeichnung für die Wirkung, die erst lange Zeit nach dem verursachenden Ereignis eintritt. Generell können alle Werbemaßnahmen, die nicht sofort, sondern später Wirkung erzielen, darunter erfasst werden. Verursacht werden Carryover-Effekte durch im Verhalten des Verbrauchers begründete Einflussfaktoren sowie Marktsättigungsprozesse.
- CATI-Studie
Bei diesen „Computer Assisted Telephone Interviews“ werden die Daten des Befragten direkt über ein Software-Programm erfasst. Das Programm steuert den Ablauf des Telefon-Interviews, gibt Fragen vor, überprüft Antworten sofort auf ihre Gültigkeit in Bezug auf die jeweils passende Frage und teilt die Antworten sofort in verschiedene Kategorien ein. Bei Bedarf können die nachfolgenden Fragen in Abhängigkeit von gegebenen Antworten ausgewählt werden.
- CC
Abkürzung für "Carbon Copy" (englisch für Durchschlag). Ermöglicht das automatische Verteilen von elektronischen Nachrichten an mehrere Empfänger, dabei ist für alle Rezipienten der Verteiler ersichtlich.
- CD-ROM
Compact Disc Read Only Memory. Die CD-ROM ist ein optischer Massenspeicher. Digitale Datenmengen können hier aufgenommen werden. Die Informationen werden auf einer von innen nach außen laufenden Spur von Vertiefungen (Pits) und Erhebungen (Lands) gespeichert.
- CGI
Abkürzung für "Common Gateway Interface". Für WWW-Server notwendige Schnittstelle zur Darstellung und Verarbeitung interaktiver Datenbankinhalte.
- Chat
"Live"-Online-Kommunikation zwischen mindestens zwei Teilnehmern.
- Claim
Slogan als eingängige Werbeaussage, die den Nutzen der Marke hervorhebt.
- Click-through-Rate
(Engl. Klickrate). Verhältnis zwischen AdImpressions und Nutzeraktion durch Klick auf den Banner.
- Client
Programm oder ein Computer, der in direkter Verbindung mit einem Server Information abruft.
- Content-Management-System (CMS)
Content-Management-System (CMS)
Wer viele Inhalte ins Netz stellen will, braucht ein System, das den Content managt. Ein CMS verwaltet digitale Daten jeglicher Couleur, also z. B. Web-Content, SMS, Teletext und Videos.
- Content-Pages
Summe aller redaktionell genutzten Seiten auf Basis von PageViews zur Einschätzung der inhaltlichen Akzeptanz von Online-Angeboten.
- Content-Provider
Lieferant von Inhalten, z. B. eine Redaktion oder ein Verlag
- Conversion Rate
Mit Hilfe des Begriffs "Conversion-Rate" wird das Verhältnis von Besuchern zu "Benutzern" einer Website beschrieben. Eine Studie von Forrester Research belegt, dass die Conversion Rate der maßgebliche Indikator für den Erfolg einer Website ist. Unter "Benutzen" wird bei der Conversion Rate sowohl ein Kaufvorgang als auch eine simple Registrierung auf der Site verstanden. Je höher die Conversion Rate liegt, desto besser, vielfältiger und preisgünstiger sind die Produkte, die in einem Webshop zu erstehen sind. Die Usability einer Website ist der größte Einflußfaktor für die Conversion Rate: Sind die Angebote zwar verlockend, der eigentliche Kaufvorgang aber unübersichtlich und kompliziert, so sinkt auch die Conversion Rate.
- Cookies
Zum einen sollen sie den Content- und Service-Providern Informationen über das Nutzerverhalten der User geben, zum anderen sollen sie den Nutzern das Internetsurfen erleichtern. So kann der Anbieter erfahren, welcher Browser benutzt wird, wann der Besuch war und welche Angebote wahrgenommen wurden. Die Nutzer profitieren davon, da ihnen beim nächsten Besuch maßgeschneiderte Angebote gemacht werden können, die ihrem letzten Besuch entsprechen. Um den Datenschutz zu gewährleisten, ist es nicht möglich, dass die Cookies eines Anbieters von einem anderen gelesen werden können. Darüber hinaus können die Nutzer nach jedem Internetausflug die Cookies von der Festplatte löschen; dies geschieht jedoch nicht automatisch.
- CPC
Cost Per Click. In der Online-Werbung die Kosten pro tatsächlich erfolgter Weiterleitung auf die Web-Site eines Werbekunden.
- CPM
(Engl. Cost per thousand Impressions). Deutsch:
TKP (Tausend-Kontakt-Preis). Der Wert bezeichnet die Kosten pro tausend Sichtkontakte mit einer Werbung. Im Fall der Bannerwerbung heißt das: Kosten pro 1.000 AdViews.
- CPO
Cost per Order. Kosten der Bannerschaltung, bezogen auf die direkt ausgelösten Bestellungen. Das CPO-Modell überträgt das Risiko einer Kampagne komplett auf den Web-Site-Anbieter. .
- Crawler
Programm, das für Suchmaschinen Websites nach Schlagworten absucht oder Preisvergleiche in Internet-Shops anstellt. Bedeutungsgleich mit Robot und Spider.
- Crossmedia
Crossmedia ist der zeitlich aufeinander abgestimmte Einsatz unterschiedlicher, miteinander inhaltlich verknüpfter Werbeträger auf verschiedenen Medienkanälen
D
- Dart (c)
(Engl. Dynamic Advertising Reporting Targeting). Ein dynamisches System zur Anzeigenverwaltung, -reporting- und -targeting
- Data-Mining
Data-Mining ist der Prozess des Entdeckens neuer Zusammenhänge, Muster und Trends durch die Analyse großer, komplexer Datensätze mit Hilfe von Mustererkennung sowie statistischer und mathematischer Verfahren.
- Datei
Eine Sammlung inhaltlich zusammengehörender Informationen, die unter einem gemeinsamen Namen in einem Massenspeicher abgelegt sind. Die Strukturierung dieser Dateien ergibt eine Aufteilung in Datensätze und Datenfelder. Die Namen von Dateien werden in Verzeichnissen (Ordnern) geführt.
- Datenbank
Die Datenbank gleicht einem elektronischen Karteikasten. Hier findet man eine Sammlung von Daten, die miteinander in Beziehung stehen und stets aktualisiert werden. Übersichtliches Suchen, Korrigieren, Sortieren und Bearbeiten von vielen unterschiedlichen Daten wird hier ermöglicht. Es gibt hierarchische Datenbanken, vernetzte Datenbanken und rationale Datenbanken sowie Objektdatenbanken.
- Datenbestand I
Der Datenbestand I repräsentiert die Informationen der AGOF, die nach Zusammenführung der Daten aus der technischen Messung und der OnSite-Befragung über Data-Mining und Profiling zur Verfügung stehen.
- Datenbestand II
Der Datenbestand II ist gleichzusetzen mit dem finalen Datenbestand der AGOF-Studie. Hierzu wird Datenbestand I mit den Daten aus der CATI-Befragung zusammengeführt.
- Datensatz
Ein Datensatz ist ein Bestandteil einer Datei oder ein Eintrag in eine Datenbank. Wenn man die Datenbank als einen Karteikasten bezeichnet, entspricht ein Datensatz einer Karteikarte. Zudem besteht er aus einem Satz zusammengehörender Datenfelder. Zum Beispiel können Name, Adresse und Telefonnummern einen Datensatz bilden.
- Datenverschlüsselung
Die Verschlüsselung von Informationen dient dem Ausschluß Dritter aus einem Kommunikationsprozeß. Das Prinzip der Datenverschlüsselung ist sehr einfach: Zwei Kommunikationspartner vereinbaren eine Regel, Informationen so zu verändern, dass kein Unbefugter den Sinn dieser Information erschließen kann.
- DE_NIC
Abkürzung für Deutsches Network Information Center. Sitz des DE_NIC ist am Rechenzentrum der Universität Karlsruhe. Folgende Aufgaben werden organisiert: Verwaltung der Vergabe von Domains in der Toplevel- Domain ".de", Koordination der Vergabe von IP-Adressen und Betrieb des primären Name-Servers für die Domain.de.
- Default-Banner
Wörtlich übersetzt „Nichterfüllungs-Banner“. Als Default-Banner bezeichnet man Eigenwerbung, die ausgeliefert wird, wenn keine Banner verkauft worden sind.
- DNS-Server
Jeder Rechner im Internet verfügt über eine eindeutige alphanumerische IP-Adresse. Damit sich der Internet-User nicht die Nummer merken muss, sind viele IP-Adressen Domain-Namen zugeordnet. Ein DNS-Server enthält eine Datenbank mit all diesen Zuordnungen und wird automatisch bei der Eingabe einer Klartext-Adresse nach der dazu passenden IP-Adresse gefragt.
- Domain-Name
Ein eindeutiger Name, der den Bereich eines Internetservers identifiziert. Die Domain besteht aus zwei Teilen, die durch einen Punkt voneinander getrennt sind. Der zweite Teil gibt einen Hinweis auf die Herkunft der Seite (.de= deutsch, .com = commercial), während der erste Teil oft einen Hinweis auf die Funktion oder den Betreiber gibt (z.B. stern.de).
- Dotcom
Bezeichnung für eine Firma, die ihre Geschäfte hauptsächlich via Internet abwickelt. Amazon z. B. ist ein Dotcom-Unternehmen.
- Download
Im Internet und bei Online-Diensten können Daten oft kostenlos auf die Festplatte des Computers heruntergeladen werden. Diese können sowohl Programme, Texte, Grafiken oder Sounds sein. Die Download-Möglichkeit ist ein wichtiger Nutzen und Zusatzwert des Internets.
- Drag and Drop
Übersetzt: ziehen und fallen lassen. Mittels einer Maus können Symbole einer grafischen Oberfläche verschoben werden. Dabei bleibt die Maustaste gedrückt. Durch Loslassen der Taste werden Dateien von einem Verzeichnis ins andere kopiert.
- DSL
DSL ist die Abkürzung für "Digital Subscriber Line" und bedeutet nichts anderes als Internetsurfen im Highspeed-Verfahren. DSL für Privatkunden verspricht mindestens die zwölffache ISDN-Geschwindigkeit bei Downloads aus dem Internet. Und natürlich laden sich auch Internetseiten generell schneller, so dass das surfen im Internet immer ähnlicher dem durchblättern einer Zeitung wird. Nur wesentlich emotionaler durch Bewegtbild.
Für die Werbung im Internet bedeutet DSL ebenfalls einen Sprung nach vorne. Der Anteil von Bewegtbild (Streamings) oder auch für komplexere Animationen ist dank DSL jetzt ohne weiteres und ohne Nachteil für den User möglich.
- DVD
Die Digital Versatile Disc (Vielseitigkeits-CD) wird die herkömmliche Compact Disc (CD) nach und nach weiter ablösen. Sie sieht genauso aus, bietet aber eine erheblich größere Speicherkapazität. Erreicht wird dies durch eine Verkleinerung der Spurweite und ein empfindlicheres Lesegerät.
- Dynamic-HTML-Banner
Kombination aus verschiedenen Techniken, die die interaktive Gestaltung von Bannern ermöglicht
- Dynamische Microcluster
Bei der Analyse der Informationen über die Internetnutzer aus der technischen Messung muss dem Umstand Rechnung getragen werden, dass laufend neue Informationen gesammelt werden, die Auswirkungen auf den Data-Mining- und Profiling-Prozess haben. Das Ergebnis im Data-Mining / Profiling ist kein starres Cluster, sondern ein dynamisches Cluster auf Microebene, das einer fortlaufenden Veränderung unterzogen ist.
E
- E-Branding
Auf das Medium Internet ausgerichtete Markenführung
- E-Business
(Electronic Business) E-Business ist die Digitalisierung von Geschäftsprozessen
- E-Commerce
E- Commerce, bzw. Electronic Commerce ist eine Teilmenge des E-Business und bezeichnet den Handel mit gewerblichen oder privaten Kunden via Internet. Unmittelbar übers Netz lassen sich alle digitalen Produkte wie z.B. Software schicken. Prinzipiell lassen sich aber alle Waren per Internet handeln. Bei Verbrauchern besonders beliebt sind u.a. Online-Auktionen, Bücher, Konzertkarten und Reisen..
- E-Mail
Elektronische Post, die sehr schnell und weltweit über das Internet oder andere Computernetze verschickt werden kann. Nutzer benötigen dazu so genannte E-Mail-Adressen. Das Versenden von E-Mails ist eine der Hauptnutzungen des Internets.
- E-Mail-Account
Bezeichnung für einen eigenen Briefkasten, der sich aus den beiden Teilen der persönlichen Kennung und der Adresse des Mailservers zusammensetzt.
- Einloggen
Anmelden an einem Computer oder bei einem Online-Dienst mit Benutzer-ID und Passwort.
- Emoticon
Aus Satzzeichen gebildete Symbole, um Stimmungen auszudrücken. Werden zumeist spätestens dann deutlich, wenn der Leser seinen Kopf um 90Grad nach links neigt, z.B. :-).
- Erinnerung, gestützt
(Engl. prompted recall, aided recall). Test, in dem gemessen wird, wie gut eine Werbung erinnert wird, indem man einer Testperson eine Werbung als Hilfestellung nochmals vorlegt. Gegenteil von unaided recall (ungestützte Erinnerung).
- Erinnerung, ungestützt
(Engl. unaided recall). Reiner Gedächtnistest, bei dem die Effektivität einer Werbung gemessen wird um herauszufinden, ob ein Nutzer ohne Antwortvorgaben ein Brand erinnert. Gegenteil von prompted oder aided recall.
- Eye-Catcher
Grafisches Element, das durch bestimmte Schlüsselreize wie z.B. Anmutung, Marke oder Farbe als Blickfang wirkt. Dadurch soll die Aufmerksamkeit der Zielgruppe auf die Werbebotschaft gelenkt werden. Ein Eye-Catcher zieht sich durch die gesamte Werbekampagne.
F
- FAQ
Abkürzung für "Frequently Asked Questions". Hinter dem Begriff verbirgt sich meist eine Textdatei mit wichtigen Fragen und Antworten zu einem Hard- oder Softwareprodukt. FAQ werden entweder von einem fachkundigen Anwender, von der Supportabteilung einer Firma oder in einer Gemeinschaftsproduktion vieler Quellen zusammengefasst.
- Feedback-Formular
Einrichtung eines Formulars, das einen Dialog mit dem User oder Kunden ermöglicht, z. B. E-Mail-Antwort, Fragebogen, Bestellformular
- Feldexperiment
Dabei wird die Wirkung eines Produktes im Volltest unter realen Bedingungen in der Praxis durchgeführt. Der Test unter
künstlichen Bedingungen heißt Laborexperiment.
- File-Sharing
Tauschen von Dateien im Internet. Hier werden Dateien über das Internet zum Kopieren und herunterladen angeboten. Die Daten werden dabei über Netze weiterkopiert, ohne dass das Original selbst den Besitzer wechselt. Legal können Informationen und Daten weiter gegeben werden, wenn diese in einer freien Lizenz veröffentlicht wurden oder eine Weitergabe ausdrücklich erwünscht ist (z.B. bei Freeware, Public Domain) oder wenn für das entsprechende Werk die Schutzfristen abgelaufen sind.
- Firewall
Wörtlich übersetzt: Feuerwand-Sicherheitssystem, um die Computer eines Netzwerks oder den privaten Rechner zu Hause nach außen abzuschirmen. Dadurch wird die Selbstinstallation von Dialern, Trojanern oder Viren verhindert. Kombiniert mit einem Antivirenprogramm hat man den optimalen Schutz auch vor Viten und Trojanern die per eMail versendet werden.
- Flash
Von Macromedia entwickeltes Datenformat, mit dem sich komplexe zweidimensionale Animationen darstellen lassen. Meistgenutzte Technik für Online-Werbung. Hat den Vorteil sehr aufwändige Animationen in einer sehr kleinen Dateigröße ohne großen Qualitätsverlust zu speichern.
- Flatrate
Monatlicher Pauschalpreis, der alle Zugangs- und Traffic-Kosten fürs Internet abdeckt. Eine echte Flatrate enthält: 1. die Telefonkosten für die Einwahl und die Verbindung, unabhängig von ihrer Dauer, 2. die Kosten für die vom Provider bereit gestellte Bandbreite und alle hin- und hergeschickten Datenmengen. Die Preisstruktur ist die gleiche wie bei der Gebühr fürs Kabelfernsehen, die ebenfalls unabhängig von der tatsächlichen Nutzungsdauer zu entrichten ist.
- Forum
Diskussionsgruppen im Internet und in Online-Diensten.
- FraBo Tag
Ein HTML-Fragment, das in allen AGOF-Seiten außer den Homepages eingebaut ist. Dieses Fragment enthält einen Java-Script-Aufruf an einen Server. Dort wird geprüft, ob der UniqueClient, der die Seite aufgerufen hat, zur Stichprobe gehört und einen Fragebogen erhalten soll.
- Frame
(Englisch für Rahmen) Frames ermöglichen es, den Bildschirm in mehrere Rahmen aufzuteilen und deren Inhalte unabhängig voneinander zu gestalten und zu steuern. Dadurch ist es möglich, nur einen Teil des Bildschirms zu aktualisieren, den Rest aber stehen zu lassen.
- Freemail
Service mit kostenloser E-Mail-Adresse und -Verwaltung.
- Freeware
Software, die im Internet gratis vertrieben wird und die von jedermann auf den eigenen Computer heruntergeladen und genutzt werden kann.
- Frequency Cap
Über einen Frequency Cap kann die Häufigkeit gesteuert werden, mit der einem einzelnen User eine bestimmte Werbung gezeigt wird. Mit Frequency Cap wird Online-Werbung auf mehr Internetnutzer verteilt und die einzelnen Benutzer sehen mehr unterschiedliche Werbemittel.
- FTP
(File Transfer Protocol) System zum Austausch von Dateien zwischen zwei Rechnern im Internet.
- Fusion
Ist ein statistisches Verfahren zur Zusammenführung von zwei Datensätzen über Ankervariablen.
G
- GIF-Format
(Graphic Interchange Format) Ein komprimiertes Dateiformat für Bilder und Grafiken, das zu Beginn von Animationen im WWW verwendet worden ist. Mittlerweile ist das GIF-Format fast vollständig von der Flash-Technologie bei Animationen ersetzt worden.
- Gigabyte
Abgekürzt auch GB oder Gbyte. Ein Gigabyte entspricht 1024 Megabyte.
- GSM
(Global System for Mobile Communication) Mobilfunkstandard, der in den meisten Ländern der Erde verwendet wird
H
- Hacker
Eine Person, die unbefugt in Computersysteme oder Netze eindringt, nach Lücken im Sicherheitssystem sucht und die Ressourcen eines Systems zu erweitern versucht, um an sensible Daten zu gelangen. Hacker sehen sich selbst als eine elitäre Gruppe von Programmierern und verlassen die Systeme meistens, ohne Schäden anzurichten.
- Header
Englisch für "Kopfteil". Anfangsteil einer Website oder einer E-Mail, der Informationen zur Website/E-Mail mit administrativen Einträgen wie Adressen, Prioritäten, Nachrichtentyp usw. enthält.
- History
Die History-Liste zeigt auf, welche Websites während der aktuellen Sitzung besucht worden sind. Dies erleichtert das Anzeigen bereits besuchter Seiten. Es ist im weitesten Sinne eine Textdatei, die Informationen über besuchte Links enthält und dies zusätzlich in einer anderen Farbe anzeigen kann.
- Homepage
Die Empfangs- oder Übersichtsseite eines WWW-Angebotes. Mit Hilfe der aufgeführten Inhaltsangaben und der gezeigten Links erleichtert sie die Navigation in dem entsprechenden WWW-Angebot.
- Host
Bezeichnung für den Rechner eines Informationsanbieters. Er stellt bei einem größeren Datennetz einer Mailbox oder einem Online-Dienst Daten zur Verfügung.
- HTML
(Hyper Text Markup Language) Standardformat im WWW, das ein Dokument innerhalb eines Browsers unabhängig von der verwendeten Soft- und Hardware auf allen Rechnern darstellt.
- HTTP
(Hyper Text Transfer Protocol) Dieses Protokoll ermöglicht das Senden von Hypertext- Dateien im Internet. HTTP ist die Grundlage für die Übertragung von HTML-Seiten im Internet
- HTTPS
(Hypertext transfer protocol secure). Es handelt sich dabei um ein Netzwerkprotokoll, das eine gesicherte HTTP-Verbindung zwischen Rechnern ermöglicht. Hierbei werden die Daten über SSL/TLS verschlüsselt, damit sie „abhörsicher“ sind. HTTPS-Verbindungen laufen über TCP.
- Hypertext/Links
In HTML programmierte Multimedia-Dokumente bilden die Basis des WWW. Entsprechend unterlegte und markierte Dateielemente wie Texte, Grafiken, Bilder und Töne können durch Anklicken aktiviert werden, um die dahinter liegenden Informationen abzurufen. So wird aus isolierter Information auf einzelnen Computern vernetztes Wissen auf vielen Rechnern; der so genannte Hypertext.
I
- Icon
Bildsymbol, das z. B. in Benutzeroberflächen eingesetzt wird.
- Ident
Ist die eindeutige Kennzeichnung für Clients im AGOF-System. Der Ident wird dazu genutzt, die über das SZM-Verfahren einzeln erfassten Nutzungsvorgänge von AGOF-Seiten einem Client eindeutig zuzuordnen. Durch den irreversiblen Übergang von technischen Daten zu Idents wird bewusst die Personenbeziehbarkeit der Nutzungsvorgänge ausgeschlossen.
- Image
(Engl. Bild). Weitestgehend deckungsgleich mit dem Einstellungsbegriff beschreibt Image die Einstellung einer Person zu einem bestimmten Gegenstand. Dabei handelt es sich um eine innere Bereitschaft, auf bestimmte Einflüsse der Umgebung zu reagieren. Unter Image werden objektiv und subjektiv veränderte Vorstellungsbilder verstanden, es entwickelt sich aus den verschiedenen Einstellungen oder Eindruckswerten eines Produktes, etc.
- INFOnline
Die INFOnline ist die von den Mediaverbänden getragene Organisation für Zählung und Messung in den Online Medien.
Gesellschafter:
BDZV - Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V.
VDZ - Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.V.
BVDW - Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V.
Markenverband e.V.
OMG - Organisation der Mediaagenturen im GWA
VDAV - Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien e.V.
VPRT - Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation e.V.
Ziele der INFOnline GmbH sind die Förderung der Werbewirkungs- und Marktforschung im Bereich Online sowie die Mitwirkung an der Vereinheitlichung von Messverfahren auf europäischer Ebene.
- Infotainment
Kunstwort aus Information und Entertainment, Bezeichnung für eine multimediale Kommunikationsform, bei der Informationszuwachs mit Unterhaltung verbunden ist.
- Infrarot-Schnittstelle
Ist eine Schnittstelle für den Austausch von Daten mittels infrarotem Licht über kurze Strecken, beispielsweise für den Einsatz in PANs (Personal Area Network). So können über eine Infrarot-Schnittstelle Daten von Handy zu Handy oder von Handy zu Computer übertragen werden.
- Instant Messenger
Ein Dienst der es ermöglicht, mittels einer Software, in Echtzeit mit anderen Teilnehmern zu kommunizieren (chatten). Dabei werden kurze Text-Mitteilungen im Push-Verfahren über ein Netzwerk (Server) an den Empfänger geschickt (meist über das Internet), auf die dieser unmittelbar antworten kann. In den meisten Instant Messenger-Programmen können Kontaktlisten, so genannte Buddy-Listen, erstellt werden. Hier können, ähnlich wie in einem Adressbuch, die Adressen von anderen Teilnehmern abgespeichert. Darüber hinaus wird hier angezeigt, welcher Status (online, nicht verfügbar, abwesend, nicht stören, offline usw.) dieser aktuell im Instant Messenger-Netzwerk hat.
- Interaktiv
Das Schlüsselwort für Multimedia. Interaktiv nennt man Programme und Angebote in Offline- und Online-Medien, die in der Lage sind, mit dem Anwender zu kommunizieren. D.h., der Nutzer steuert sich mit Hilfe einer Benutzerführung durch ein Programm, das auf seine Eingabe mit weiterführenden Informationen reagiert.
- Interaktives TV
Fernsehen, das im Gegensatz zum Broadcast-TV einen Rückkanal hat: Via Settop-Box können die Zuschauer den Programmablauf steuern oder Programme ihrer Wahl anfordern.
- Internet
Ursprünglich zu militärischen Zwecken aufgebautes Computernetzwerk. Verbindet heute mehrere Millionen Computer und verschiedene Netzwerke und ermöglicht die sekundenschnelle, weltweite Kommunikation. Gemeinsame technische Basis des Internets ist TCP/IP.
- Internet 2.0
- Internet-by-Call
Bezeichnung für einen Internet-Zugang, bei dem alle Zugangskosten über die Telefongebühren abgerechnet werden und meist keine besondere Anmeldung erforderlich ist
- Internetadresse
Wie alle gespeicherten Dateien tragen Internetadressen einen genau definierten, weltweit eindeutigen Namen. Das Kürzel http:// verweist auf eine Website, das @-Symbol auf eine digitale Postanschrift. Das Kürzel .de im Domain-Namen zeigt an, dass es sich um eine deutsche Internetadresse handelt.
- Internettelefonie (Voice-over-IP)
Kostengünstige Möglichkeit, per Internetverbindung zu telefonieren, unabhängig von Entfernungen. Voraussetzung dafür sind eine entsprechende, gleiche Software bei allen Gesprächsteilnehmern sowie Mikrofon und Lautsprecher.
- Interstitial
(Zwischenräume bildend) Unterbrecherwerbung. Ruft der User eine bestimmte Website auf, wird ihm anstelle der Zielseite zunächst eine Bildschirm-füllende Werbung präsentiert.
- Intranet
Ein privates Netzwerk innerhalb eines Unternehmens oder einer Organisation, das die gleichen Protokolle wie das Internet nutzt, aber nur für den firmeninternen Gebrauch in einem lokalen Netzwerk (LAN).
- Inventory
Die Gesamtzahl von Werbekontakten auf einer Website, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums verfügbar sind und als Werbeleistung verkauft werden kann.
- IP-Adressen
Internetprotokoll-Adresse. Weltweit eindeutige Adresse, die jedem Rechner, der an das Internet angeschlossen ist, zugeordnet wird. Die IP-Adresse ist eine 32-bit-Zahl, die durch vier durch Punkte getrennte Dezimalstellen dargestellt wird. Die IP-Adressen werden von einer zentralen Stelle, dem InterNIC, verwaltet. Zur besseren Handhabung werden IP-Adressen meist durch eine Reihe von Namen dargestellt, die ebenfalls durch Punkte getrennt sind. Diese Bestandteile bezeichnen eine Hierarchie von logischen Teilnetzen.
- IRC
Internet Relay Chat, kurz IRC, bezeichnet ein etabliertes, rein textbasiertes Chat-System. IRC findet im Internet statt, gehört aber nicht zum World Wide Web (WWW). Zur Teilnahme wird daher ein spezielles Chat-Programm, der IRC-Client, anstelle eines HTML-Browsers verwendet. IRC ermöglicht sowohl Gespräche zwischen 2 Teilnehmern (Privatchat) als auch Gesprächsrunden mit einer beliebigen Anzahl Teilnehmern, sogenannten Channels (Gesprächskanäle). Neue Channel können üblicherweise jederzeit von jedem Teilnehmer frei eröffnet werden, ebenso kann man gleichzeitig an mehreren Channeln teilnehmen.
- ISDN
(Integrated Services Digital Network) Digitale Telefonverbindung, die Daten schneller übermittelt als die analogen Telefonverbindungen. Per ISDN übermittelte Daten können mit einer Geschwindigkeit von bis zu 128.000 Bps (bits per second) weitergeleitet werden. Das surfen im Internet per ISDN wird nach und nach von DSL ersetzt (siehe DSL)
- IT
Abkürzung für Informationstechnologie
- IVW- Verfahren
Am 1.10.1997 wurde das IVW- Verfahren von der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) zur Leistungsmessung von Werbeträgern im Internet eingeführt. Im Rahmen des IVW-Verfahrens wurden PageImpressions und Visits als Standard definiert. Mittlerweile sind die einzelnen von der IVW gemessenen Sites auch in eine oder mehrere Kategorien unterteilt. Dies macht es dem werbungtreibenden Unternehmen leichter einzuschätzen ob die Site z.B. eher ein redaktionelles Anbgebot oder eine eCommerce-Site ist.
J
- Java
Plattformunabhängige Programmiersprache, bei der Programme nicht für jedes Betriebssystem neu geschrieben werden müssen. Ein über das Internet übertragenes Programm kann damit ohne neue Programmierung z. B. unter Windows und auf einem Mac gleichzeitig genutzt werden.
- Java-Script
Scriptsprache von Netscape, die wie Java im Browser interpretiert und ausgeführt wird.
- JPEG/JPG
(Joint Photographic Groups) Dieser Begriff steht für den Standard eines stark komprimierten Datenformates für Grafiken und wird deshalb sehr stark fürs Internet benutzt.
K
- Kategoriensystem
Über das AGOF-Kategoriensystem werden die einzelnen Angebotsbestandteile in thematischen Einheiten zusammengefasst. Für die erste und zweite Ebene ihres Kategoriensystems greift die AGOF auf das IVW Kategoriensystem zurück.
Darin werden auf der ersten Ebene 6 Kategorien zugewiesen (Redaktioneller Content, E-Commerce, Kommunikation, Suchmaschinen / Verzeichnisse, Spiele und Diverses).
Auf Ebene 2, der Sub-Kategorie, werden 36 klassifiziert (z.B. redaktioneller Content mit der Sub-Kategorie „Nachrichten und Aktuelles“).
Auf der von der AGOF neu eingeführten 3. Ebene, der Profiling-Ebene, werden die einzelnen Angebotsseiten dann unter die einer bestimmtem (Sub-)Kategorie zugewiesenen Profiling-Rubriken (insgesamt 354) eingeordnet (z.B. „Politik Inland“).
Die 4. Ebene und kleinste Einheit des Kategoriensystems schließlich sind die so genannten Codes, die zur individuellen Definition der Belegungseinheiten eines jeden Online-Angebotes durch die jeweiligen Vermarkter dienen.
- KB
Ein KB oder Kilobyte entspricht 1.024 (2 hoch 10) Bytes.
- Key-Word
Englisch für "Stichwort, Suchwort". Anhand eines solchen Key-Words wird z.B. bei Datenbankrecherchen die Suchanfrage definiert.
- Keyword Advertising
(Engl. Werbung in Verbindung mit Schlüsselwort). Die Werbebotschaft erscheint erst nach Eingabe bestimmter Schlagwörter auf der Ergebnisseite einer Suchabfrage. Durch die Vergabe präziser Schlagwörter wird eine hohe Zielgruppengenauigkeit erreicht.
- Klick
AdClicks beschreiben die Anzahl der erfolgten Klicks auf ein Online-Werbemittel, die der Nutzer durch Anklicken einer Werbung im Internet auslöst.
- Klick-Rate
Die Klick-Rate gibt das prozentuale Verhältnis zwischen den gelieferten AdImpressions zu den Klicks des Werbemittels des jeweiligen Werbetreibenden. Die Klick-Rate berechnet sich demnach so: Anzahl der Klicks auf das Werbemittel, dividiert durch die Summe der AdImpressions dieser Seite im Kampagnenzeitraum des jeweiligen Werbemittels, multipliziert mit 100.
L
- Laborexperiment
Volltest, der unter künstlichen Bedingungen durchgeführt wird. In der Praxis durchgeführte Tests bezeichnet man als Feldexperiment.
- LAN
(Local Area Network) Bezeichnet ein lokales Netz, z.B. ein Fimennetz mit mehreren Computern.
- Landing Page
Wörtlich übersetzt Landeseite, d.h. die Seite, auf der man nach einem Klick auf ein Werbemittel landet (meist eine Internetsite des jeweiligen Werbekunden).
- Laptop
Notebook, transportabler und handlicher Personalcomputer.
- Launch
(Engl. Produkteinführung). Einführung einer neuen Marke oder eines neuen Online-Angebots.
- Likeability
(Engl. Gefallen). Likeability gilt neben der Erinnerung (Recall), Wiedererkennung (Recognition), der Kommunikationsleistung, der Bewertung, und anderen als das Maß, das den Verkaufserfolg am Besten voraussagt. Werbung, die subjektiv gefällt, erhöht die Zuwendungsbereitschaft und hat damit eine bessere Chance, Botschaften zu vermitteln und Produkte zu etablieren. Wichtig für die Likeability scheint dabei zu sein, dass die Werbeeinheiten nicht langweilig oder veraltet sind, zu lange dauern oder keinen Produktnutzen vermitteln. Denn dann wird die Werbung weggeklickt. Und auch das thematische Umfeld hat einen starken Einfluss darauf, wie dem Nutzer eine Werbung gefällt.
- Link
Kurzform der eigentlichen Bezeichnung Hyperlink. Verknüpfung von einer Internetseite auf eine andere Seite oder Datei.
- Linux
UNIX- Betriebssystem für PCs. Wegen seiner Stabilität und den günstigen Anschaffungskosten (Linux ist eine Open-Source-Software und somit kostenlos) findet Linux vor allem im professionellen Bereich weite Verbreitung.
- Logfile
Datei, die die Abrufe der einzelnen HTML-Elemente von einem Server speichert (Einträge der Hits und Zusatzinformationen). Das Logfile gibt keinen Aufschluß über den individuellen Nutzer.
- Login
Auf einem Computer anmelden. Ist häufig nötig, bevor man auf die Programme eines Computers oder die Services eines Online-Angebots zurückgreifen kann.
M
- Mailbox
Englischer Begriff für Briefkasten. Im elektronischen Briefkasten können alle eingehenden Nachrichten (E-Mails) gespeichert werden, so dass der Empfänger die erhaltenen Informationen abrufen kann.
- Mailing-List-Server
Ein Rechner, der dafür sorgt, dass Hunderte von Nutzern durch eine so genannte Mailing-List mit minimalem Aufwand miteinander diskutieren können oder automatisch Newsletter zu bestimmten Themenkomplexen als E-Mail bekommen. Hierfür wird auf einem Rechner ein Programm installiert, das E-Mails empfängt und automatisch eine Kopie davon an jeden User schickt, der sich in eine Liste eingetragen hat.
- Markenbekanntheit
Anteil der Personen, die ein Angebot kennen. Ermittelt wird der prozentuale Anteil durch Befragung. Dabei unterscheidet man die passive Markenbekanntheit, erhoben durch gestützte Befragung, von der aktiven Markenbekanntheit, bei der nur Personen eingehen, die sich an das Produkt eigenständig erinnern.
- Markenimage
Bezeichnung für die in der Öffentlichkeit vorherrschende Vorstellung einer Marke. Das Markenimage beeinflusst nicht nur die Produktwahrnehmung, sondern hat auch Einfluss auf die Wahrnehmung der Produktqualität.
- Markenstrategie/-politik
Gesamtheit, der mit der Markierung von Produkten verbundenen Grundsatzentscheidungen und Maßnahmen im Rahmen der Produktpolitik. Geprägt wird die Strategie durch Grundsätze der Absatzpolitik und der Marketingplanung.
- Media-Planung
Planung des rationellen Einsatzes von Werbeträgern. Ziel: höchste Abdeckung (qualitativ und quantitativ) der vorgegebenen Zielgruppe bei möglichst geringem finanziellem Aufwand.
- Media-Strategie
Art und Einsatz der Medien, mit denen das Werbeziel erreicht werden soll.
- Microsite
Eine eigenständige, von der eigentlichen Website abgekapselte kleine Site, die meist für Werbung zur Verfügung steht.
- Modem
(Modulator-Demodulator) Gerät, mit dem man in der Lage ist, beliebige Daten von einem PC über eine Telefonleitung zu einem anderen PC zu verschicken. Damit das möglich ist, muss das Modem die digital (also als Sequenz von 0 und 1) im PC vorliegenden Daten vor dem Verschicken in analoge Informationen verwandeln (modulieren). Das Modem am anderen Ende der Verbindung muss den umgekehrten Prozess ausführen und die analogen Schwingungen wieder in digitale Informationen verwandeln (demodulieren). Nur in dieser digitalen Form können sie auf einem PC gespeichert und/oder bearbeitet werden. Ein Modem ist entweder ein separates Gerät oder eine Karte, die in einen freien Steckplatz des PC gesteckt wird.
- MP3
Datenformat von MPEG, Audio Layer 3. Dieses Verfahren ermöglicht die Kompression von Audiosignalen durch die Selektion von nicht hörbaren Signalen auf ein Zwölftel der Datenmenge. Die dadurch erreichte geringe Datenmenge ermöglicht den Internettransfer und hat eine Kontroverse über die Raubkopien copyrightgeschützter Songs entfacht. MPEG (Moving Picture Expert Groups) ist ein Standard für die Komprimierung digitaler Bewegtbilder. Der entsprechende Standard für Standbilder ist JPEG.
- Multi-Client
Anders als beim Multi User nutzt der Multi Client mehrere Rechner parallel. Es handelt sich also um eine Person, die über verschiedene PCs online geht, z.B. von zu Hause aus, von der Arbeitstelle, von unterwegs, ...
- Multi-User
Hierbei handelt es sich um die Mehrfachnutzung ein- und desselben Rechners (Unique Client). Gerade im Haushaltsverband nutzen häufig mehrere Menschen denselben PC, halten sich aber auf unterschiedlichen Internetseiten auf.
- Multimedia
Auf digitaler Grundlage basierendes Zusammenspiel von Bild, Ton, Text und Grafik. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) versteht unter Multimedia "alle computergestützten, interaktiven Online- und Offline-Medien und Kommunikationsprodukte, die mindestens drei Darstellungsformen (z. B. Text, Bild, Bewegtbild, Ton) beinhalten".
N
- Newsgroup
Bestimmte Themenangebote als Diskussionsanregung im Internet (so genannte Pinnwände).
- Newsletter
Werbebotschaft wird als Textlink oder als HTML-Banner in einen eMail-Newsletter eingebaut. Durch Verlinkung kann anschließend die beworbene Site erreicht werden.
- NIC
(Network Information Centre) Organisation für die zentrale Vergabe von Domains. Neben der Vergabe bieten die regional organisierten Zentren (DeNIC für Deutschland, InterNIC für den Rest der Welt) Serviceleistungen wie statistische Internetnutzungsdaten.
- Nutzungsprofil
Setzt sich zusammen aus Informationen über die abgerufenen Themen, die Häufigkeiten und den Verlauf der Nutzungsvorgänge im Betrachtungszeitraum. Solche Nutzungsprofile werden für jeden UniqueClient erstellt und bei der Berechnung der UniqueUser zusammengefasst.
O
- Offline
Wenn keine physische Datenverbindung besteht, spricht man ganz allgemein von offline. Auch wenn zwischen zwei EDV-Geräten keine Verbindung (mehr) besteht, verwendet man den Begriff offline. Das Gegenteil: online.
- Online
Von online spricht man, wenn eine Datenverbindung zu einem anderen Computersystem per Netz- oder Telefonverbindung existiert, über die eine Datenübertragung erfolgt.
- Online Reichweiten Monitor (ORM)
Von der Arbietsgemeinschaft Internet Research e.V. (AGIREV) bis 2003 herausgegebene Reichweitenstudie.
- Online-Dienst
Computer-Netze wie AOL oder T-Online sind im Gegensatz zum Internet in sich geschlossene Netze, deren Nutzer spezielle, nur in diesen Diensten veröffentlichte Informationen über einen Abonnement-Service erhalten können. Alle Online-Dienste eröffnen ihren Abonnenten auch einen Zugang zum Internet.
- Online-Panel
Im Rahmen eines Online-Panels können durch technische Messungen während des Nutzungsvorgangs individuelle Nutzerinformationen ermittelt werden. Zu diesem Zweck wird bei einem bestimmten Personenkreis, der sich freiwillig zur Teilnahme bereit erklärt hat und dessen soziodemographische Zusammensetzung der Gesamtbevölkerung entspricht, eine spezielle Software auf dem Computer installiert. Diese protokolliert sämtliche Nutzungsvorgänge und sendet sie zur Auswertung an einen zentralen Server. So ist es möglich, Nutzungsvorgänge mit soziodemographischen Daten zu verknüpfen. Derzeit gibt es in Europa drei verschiedene Anbieter von Online-Paneln, nämlich MMXI, NetValue und Nielsen Netratings.
- Online-TKP
Der
TKP ist der Preis, der rechnerisch für 1.000 AdImpressions der werbeführenden Seite im Internet bezahlt werden muss. Er berechnet sich grundsätzlich wie folgt: Preis für das jeweilige Werbemittel auf der entsprechenden Seite, multipliziert mit der gewünschten Menge an AdImpressions der potenziellen werbeführenden Seite, dividiert durch 1.000.
- OnSite-Befragung
Dieser Begriff steht für Marktforschungsumfragen, die auf einem Werbeträger über einen Online-auszufüllenden Fragebogen erfolgen. Im Falle der AGOF-Studie werden alle Nutzer, die über eine Zufallsstichprobe aus dem Pool der Unique Clients gezogen wurden, über ein Pop-Up kontaktiert und zu einer Online-Befragung eingeladen.
P
- PageImpression
PageImpressions bezeichnen die Anzahl der Sichtkontakte beliebiger Benutzer mit einer potenziell werbeführenden HTML-Seite. Sie liefern ein Maß für die Nutzung einzelner Seiten eines Angebotes. Enthält ein Angebot Bildschirmseiten, die sich aus mehreren Frames zusammensetzen (Frameset), so gilt jeweils nur der Inhalt eines Frames als Content. Der Erstabruf eines Framesets zählt daher nur als eine PageImpression, ebenso wie jede weitere nutzerinduzierte Veränderung des entsprechenden Content-Frames. Demnach wird pro Nutzeraktion nur eine PageImpression gezahlt. Für eine definitionsgerechte Erfassung der PageImpressions in der IVW-Meldung verpflichtet sich der Anbieter, gekennzeichneten Content jeweils nur in einen Frame pro Frameset zu laden.
- PageView
PageViews bezeichnen die Anzahl der Sichtkontakte beliebiger Benutzer mit den verschiedenen Bestandteilen einer potenziell werbeführenden HTML-Seite. D.h. wenn dem Werbeangebot ein Layout zu Grunde liegt, das mehrere Frames beinhaltet, so zählt jeder Sichtkontakt mit dem Inhalt eines Frames als ein PageView. Für die Content-Reichweite einer Seite in Bezug auf Werbeschaltungen sollten PageViews aus diesem Grund nicht herangezogen werden.
- Paid Content
(engl. Bezahlter Inhalt) Mit Paid Content wird der kostenpflichtige elektronische Vertrieb und Handel mit digitalen Inhalten in rein digitalen Medien bezeichnet.
- Panel
- Panelerhebung
Untersuchungen, die mit einer gleich bleibenden Untersuchungseinheit in bestimmten zeitlichen Abständen wieder
holt durchgeführt werden. Dabei bleibt der Untersuchungsgegenstand derselbe. Das Panel bildet dabei eine eigene Art
von Forschungsanordnung und ist nicht als eigene Erhebung zu verstehen.
- PDA
(Personal Digital Assistant) Das Filofax für den Computerfreund, mit dem man Termine und Adressen verwalten und Texte erstellen kann. Datenaustausch mit dem Computer ist möglich (z.B. Palm oder PocketPC)
- PDF
(Portable Document Format) Dateiformat von Adobe. PDF- Dateien enthalten im Gegensatz zu HTML-Dateien komplette und genaue Dokumentbeschreibungen inklusive aller verwendeten Objekte, die mit dem kostenlosen Acrobat Reader gelesen werden können. PDF eignet sich insbesondere für abgeschlossene Werke, z. B. Referenzen oder Anleitungen, sowie für die Erzeugung von Dokumenten, die in hoher Qualität von Druckereien verarbeitet werden können, und zum Plattformübergreifenden Austausch von Dateien.
- PDF
(Personal Digital Assistant) Das Filofax für den Computerfreund, mit dem man Termine und Adressen verwalten und Texte erstellen kann. Datenaustausch mit dem Computer ist möglich (z.B. Palm oder PocketPC)
- Performance
Darunter versteht man die Leistung eines Rechners, d.h. je mehr Arbeitsvorgänge innerhalb einer bestimmten Zeit durchgeführt werden können, desto besser ist die Performance. Zwischen der objektiv messbaren Performance eines Rechners muss kein direkter Zusammenhang bestehen.
- Pixel
Maßeinheit für die Fläche auf einem Bildschirm. Ein Pixel ist die kleinste darstellbare Einheit auf einem Computerbildschirm (Bildpunkt).
- Plug-in
Erweiterung für einen WWW-Browser, um Seiten laden zu können, die nicht im HTML- Format vorliegen.
- Podcast
Hierbei werden Audio- oder Videodateien über das Internet produziert und angeboten. Beliebige Teilnehmer erstellen diese Medien-Dateien und bieten sie anschließend mittels eines RSS-Feeds auf einem Server über das Internet an. Ein Teilnehmer kann diesen RSS-Feed in einer speziellen Software für Podcasts abspeichern und "abonnieren". Podcaster müssen jedoch genauso wie Betreiber von Sendern von Inhalten (wie Video- und Audio-Inhalten) (z.B. Web-Radios) im Internet die Rechte von anderen Bürgern an Podcasts beachten und eventuell Gebühren an diese oder deren Lizenzgeber abführen (Urheberrecht).
- Pop Up
Kleines Fenster, das zusätzlich zur aufgerufenen Site erscheint. Dieses mit einer Werbebotschaft versehene Fenster, öffnet sich automatisch und wird durch den Nutzer per Klick geschlossen.
- Portal
Begriff für besonders hoch frequentierte WWW-Seiten. Portale sind als Einstiegsseiten ins WWW konzipiert und sollen dem User als Navigationshilfe dienen, z.B. AOL oder T-Online.
- Pretest
Dient zur Messung der durch Kommunikation zwischen Werbemittel und Betrachter ausgelösten psychischen Prozesse, wie z.B. Wahrnehmung und Erinnerung. Durch Pretests kann herausgefunden werden, inwiefern die Gestaltung der Werbung variiert werden muss oder wie eine Optimierung der Werbewirkung erreicht werden kann.
- Profiling
Profiling beschreibt den Prozess, in dem aus einer Vielzahl von, für sich genommen möglicherweise nutzlosen, Einzelinformationen Verhaltens- und Interessensmuster in Form von Nutzungsmustern verdichtet werden. Diese Profile können mit hoher Aussagekraft Nutzerinformationen und Verhaltensweisen im Internet beschreiben.
- Protokoll
Regelsystem, durch das die Datenübertragung ermöglicht wird und diese steuert. Beispiele für Internetprotokolle: FTP, HTTP, TCP/IP.
- Provider
Dienstleistungsanbieter im Kommunikationsbereich. Während Service-Provider die Netze und Leitungen zur Verfügung stellen und die dazu notwendige Hardware managen, sorgen Content-Provider für die Daten, Informationen und Inhalte im Netz.
- Proxy
Englische Bezeichnung für Stellvertreter. Serverlösung, mit der mehrere Rechner an eine Internet-Verbindung angeschlossen werden können, ohne dass jeder Rechner eine eigene IP-Adresse haben muss. Dazu hat der Proxy eine eigene IP-Adresse und vergibt an die angeschlossenen Rechner eine interne Netzwerkadresse. Der Proxy fungiert meist auch als Cache für geladene Webseiten und als Firewall.
- Proxy-Server (und Cache-Problematik)
Proxy-Server dienen Internet-Providern, aber auch Firmen und Institutionen dazu, die vorhandenen Netzbandbreiten besser auszunutzen. Dieses Ziel erreichen Cache-Server, indem sie oft angeforderte Seiten lokal Zwischenspeichern. Fordert etwa ein an einen Proxy-Server angeschlossener Nutzer eine Webseite an, prüft der Server zunächst, ob diese Seite lokal bereits vorliegt. Ist dies der Fall, gibt er die Seite an den User weiter, der Server des Content-Providers erhält keine Seitenanforderung. So taucht diese also auch nicht im Logfile auf, obwohl der Nutzer die Seite auf seinem Schirm findet. Nur wenn die Seite nicht lokal vorliegt, gibt der Server die Anfrage an den Server des Anbieters weiter, und es erfolgt ein regulärer Eintrag in das Logfile des Anbieters. Ein ähnlicher Effekt wie bei Proxy-Servern ergibt sich durch lokale Cachespeicher, die auf dem Rechner des Nutzers vorliegen. Alle modernen Webbrowser verwenden derartige Speicher, um die Darstellung bereits einmal übertragener Seiten zu beschleunigen. So wird möglicherweise der (werbeführende) Artikel-Index eines Anbieters nur einmal angefordert, obwohl der Nutzer während der gesamten Verbindungszeit mehrmals auf diese Seite zugreift. Sowohl lokale als auch Proxy-Cache-Mechanismen führen zu einer deutlichen Unterschätzung der PageImpressions, besonders bei Angeboten, die sowohl intensiv (viele Nutzer) als auch lange (hohe durchschnittliche Verbindungszeiten) genutzt werden.
Q
- Quicktime
Multimedia-Erweiterung, Plug-in zur Darstellung von Video- und Audiodateien aus dem Internet; mit Hilfe von Quicktime VR lassen sich Virtual-Reality-Anwendungen übertragen. Ursprünglich nur für Apple und Macintosh, mittlerweile aber auch für Windows-Anwendungen verfügbar
R
- RealAudio
Abseits aller Vox- und Midi-Formate hat sich im Internet ein eigenständiges Soundformat etabliert, mit dem man über einigermaßen schnelle Verbindungen auch Echtzeit-Audio hören kann.
- Recall
(Engl. Erinnerung). Gibt die Anzahl jener User an, die sich nach Kontakt mit einem Werbemittel an dieses erinnern können. Unterschieden wird zwischen aided (gestützten) und unaided (ungestützen) recall.
- Recall, unaided
(Engl. ungestützte Erinnerung). > Erinnerung, ungestützt Recall, prompted/aided
(Engl. gestützte Erinnerung). > Erinnerung, gestützt
- Recognition
(Engl. Wiedererkennung). Stellt den Anteil der User dar, die nach erneuter Vorlage eines getesteten Banners diesen wieder erkennen.
- Reichweite
In der Media- und Werbeforschung bezeichnet die Reichweite eines Werbeträgers den Anteil (Prozentsatz) der Bevölkerung oder einer anderen Zielgruppe, seien es Einzelpersonen oder Haushalte, die zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einem bestimmten Zeitraum Kontakt mit diesem Werbeträger haben bzw. hatten.
- Reply
Bezeichnung für eine Antwort oder auch einen Kommentar auf eine E-Mail oder einen Diskussionsbeitrag.
- Reporting
Das Reporting kann noch während der Kampagne passwortgeschützt vom Server des Werbeträgers abgerufen werden. Es enthält u.a. alle Statistiken zu AdImpressions, Klicks und deren zeitliche Analyse.
- Request
„Anfrage“ an einen Server bei Aufruf einer Website.
- Rich-Media-Banner
Multimedialer Banner, in den sich Funktionen wie Spiele oder Feedback-Formulare oder sogar Video und Audio integrieren lassen.
- Robot
(Roboter) Von Suchmaschinen eingesetztes Programm zur Suche von Schlagworten bzw. Preisen im Internet/WWW. Weitere Programme: Crawler, Spider.
- Rollover/Mouseover
Wenn sich ein Mauszeiger auf einem Icon oder einem Hotspot befindet, verändert sich der Zeiger. Ein anderes Symbol steht an seiner Stelle, um dem Benutzer zu signalisieren, dass er hier durch Anklicken eine Veränderung hervorrufen kann.
- Rotation
Hier rotieren mehrere Werbemittel auf ein und demselben Festplatz. Man spricht auch von einer Rotation, wenn das Werbemittel auf mehreren Werbeplätzen einer Site rotiert, oder auf mehreren Sites in einem Portfolio eines Vermarkters.
- RSS
Really Simple Syndication ist eine Technologie, die es dem Nutzer ermöglicht, die Inhalte einer Webseite – oder Teile davon – zu abonnieren. Neue Inhalte können so automatisch auf die Computer (oder andere Endgeräte) des Abonnenten geladen werden, sobald sie veröffentlicht werden. Dadurch bekommt der Abonnent die jeweils neuesten Informationen automatisch und bequem geliefert. Das Abonnement ist aber nicht auf reine Text-Inhalte beschränkt, es lassen sich beispielsweise auch Audio- oder Video-Inhalte via RSS abonnieren (siehe Podcast). Die Bereitstellung von Daten im RSS-Format nennt man auch RSS-Feed.
S
- Screendesign
Layout von Bildschirminhalten, beispielsweise einer Website.
- Screenshot
Kopie des PC-Bildschirminhalts oder eines Teils davon.
- Search-Engine/Suchmaschine
Zugang zu Datenbanken, auf denen Informationen über Dokumente im World Wide Web gespeichert werden. Die wichtigsten Suchmaschinen sind Google, msn, Lycos, Yahoo und Seekport.
- Server/Webserver
Ein Rechner, der Dokumente für das Internet/ WWW und die notwendigen Protokolle (TCP/IP, HTTP, FTP usw.) für den Empfang und das Versenden von Informationen bereithält.
- Session
(Engl. Sitzung). Weist die effektive Verweildauer eines Besuchers auf einer Webseite aus.
- Shareware
Das sind Programme, die dem Benutzer erst einmal für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung gestellt werden. Nach dieser Frist wird er jedoch gebeten, einen bestimmten Betrag an denjenigen, der die Rechte an dem Programm hat, weiterzugeben. Dafür bekommt er meist die Update-Version.
- Shockwave
Softwareprogramm zur Animation von Websites von Macromedia (USA).
- Sichtbereich
Die Platzierung in dem Bereich einer Website, der sofort im Browser-Fenster des Nutzers sichtbar ist.
- Single User
Person, die einen Rechner allein genutzt.
- Site
WWW-Site, Website. Aus mehreren Seiten bestehende Präsenz im WWW, entsprechend intern und extern mit Hyperlinks versehen.
- Spam
Unerwünschte Werbemails, die die Kapazitäten der Übertragungsleitungen und Mailboxen unnötig belasten.
- Spider
(Spinne) Von Suchmaschinen eingesetztes Programm zur Suche von Schlagworten bzw. Preisen im Internet/WWW. Weitere Programme: Crawler, Robot.
- Streaming
Simultane Übertragung eines Datenstroms, z. B. für Videos. Erfordert hohe Bandbreiten
- Suchmaschine
- Surfen
Hiermit wird oft das Umherstreunen im Internet beschrieben, d.h. das Klicken von Seite zu Seite ohne spezielles Ziel.
- Surfwatch
Programm zur Zugriffskontrolle, mit dem verhindert werden kann, dass Kinder auf Teile des Internets zugreifen, die ungeeignete Themen enthalten, z.B. Sex, Gewalt.
- SZM
Das Skalierbare Zentrale Messverfahren (SZM) zur Ermittlung der Online Nutzung ist ein spezielles Verfahren, das dahingehend optimiert worden ist, zu möglichst geringen Kosten statistische Kenngrößen zur Vermarktung von Online Angeboten zu liefern. Das Ziel ist, vergleichbare Werte für alle angeschlossenen Angebote als planungsrelevante Größen zur Orientierung der Agenturen bei der Buchung von Werbung im Medium Online (Werbewährung) zu bekommen. SZM erzeugt von der Basis aufwärts aggregierte Daten. Dadurch wird das Datenvolumen, das für sogenannte Log File Analysen gespeichert werden muss, stark reduziert.
- SZM-Cookie
Das SZM-Cookie ist ein domainübergreifendes permanentes Cookie der IVW, das als Grundlage für die Berechnung des Unique Clients dient und die Zuordnung der Internetnutzung zu den einzelnen Clients ermöglicht.
T
- Tablet PC
Bezeichnungfür einen PC, dessen Bauform an ein Tablett erinnert. Der Benutzer kann hier Eingaben per Stift oder Finger auf dem tablettähnlichen Bildschirm tätigen.
- Targeting
AdServing-Tool zur zielgruppengenauen Ansprache von Nutzern. Die Werbeschaltung erfolgt nach verschiedenen Selektionskriterien wie Domain, Browser, Betriebssystem, Tageszeit oder Frequency Cap.
- Tausend-Kontakt-Preis
(
TKP) Preis, der pro 1.000 Kontakte gerechnet wird. Er gibt an, wie hoch die Kosten sind, um 1.000 Kontakte in der Zielgruppe zu erzielen und ist somit ein Maßstab für Rentabilität/Preiswürdigkeit/Wirtschaftlichkeit eines Mediums. Eine genaue Berechnung siehe Online-
TKP.
- TCP/IP
(Transmission Control Protocol/Internet Protocol) Die technische Grundlage zum Übertragen von Daten im Internet. Per TCP/IP werden über HTTP beispielsweise HTML-Seiten übertragen.
- Templates
Mustervorlagen für ein Dokument, die wesentliche Layoutelemente enthalten, sozusagen ein Layout-Skelett, das der Anwender jeweils mit neuen Inhalten füllt.
- Textlink
Die eigentlich erste Anzeigenform. Links werden als Text im redaktionellen Umfeld platziert und bieten Hinweise auf das Internet-Angebot des Werbetreibenden. Textlinks sind oft nur durch speziellen Hinweis vom redaktionellen Inhalt zu unterscheiden.
- Thumbnail
(Daumennagel) Eine Mini-Grafik, die per Mausklick in ein entsprechend größeres Format geladen werden kann.
- Tool
(Werkzeug, Gerät) Hilfs- oder Zusatzsoftware wie z.B. Plug-ins.
- Toolbar
Funktionsleiste, d.h. Icons mit Hyperlink-Hinterlegung, auf einer Website.
- Touchscreen
Berührungsempfindlicher Bildschirm. Durch Antippen wird die Eingabe direkt am Bildschirm vorgenommen
- Tracking (siehe User Tracking)
- Traffic
Bezeichnet die Auslastung eines Netzes oder Netzbereiches durch gleichzeitig aktive Anwender.
- Treiber
Spezielle Software zur Installation und Inbetriebnahme von Hardware und Hardware-Erweiterungen unter dem verwendeten Betriebssystem.
U
- UMTS
UMTS = “Universal Mobile Telecommunications System”. UMTS ist Bestandteil der Vision “IMT-2000” der International Telecommunication Union bezüglich eines globalen Standards von mobilen Kommunikationssystemen der dritten Generation (3G). Mit UMTS sind Übertragungsraten von zwei Megabit pro Sekunde theoretisch möglich. Das ist mehr als doppelt so schnell wie das herkömmliche DSL. Und das mobil auf dem Handy!!! Es ist 200-mal schneller als GSM und 40 Mal schneller als GPRS. Startzeitpunkt Ende 2004.
UMTS wird in Zukunft das Internet ausserhalb der Wohnung oder des Arbeitsplatzes adäquat (Schnelligkeit) nutzbar machen.
- Unique Client
Unique Client ist die Bezeichnung für jeden einzelnen Rechner, dessen Internetnutzung (Zugriffe auf die Online-Angebote von Werbeträgern) im Rahmen der technischen Messung erhoben wird. Die technische Messung der Unique Clients erfolgt über das SZM-System der INFOnline GmbH, sobald der Rechner auf eine von der AGOF gemessene Website zugreift. Der Unique Client ist die Basis zur Herleitung des Unique User.
- Unique User
Der Unique User, also der „einzelne Nutzer“, ist die neue Währung der Online-Mediaplanung und drückt aus, wieviele Personen in einem bestimmten Zeitraum Kontakt mit einem Werbeträger hatten. Damit bildet der Unique User die Nettoreichweite eines Online-Werbeträgers ab.
- Update
(Aktualisieren) Um neue Funktionen erweiterte Version eines Computerprogramms.
- Upload
Das Senden einer Datei an eine Mailbox oder einen Online-Dienst.
- URL
(Uniform Resource Locator) Die Adresse für eine beliebige Information im Internet. Die URL eines jeden Dokuments existiert nur einmal, da sie sich aus dem Server und der Stelle, wo sie auf dem Server liegt, zusammensetzt.
- Usability
(Engl. Brauchbarkeit). Bezeichnet die Benutzerfreundlichkeit und Ergonomie einer Website, sie trägt entscheidend zum Erfolg jeder Online-Präsenz bei. Eine gute Site-Usability zeichnet sich durch übersichtliche Navigation, ansprechende interaktive Applikationen und die gute Lesbarkeit von Online-Texten aus.
- USB
(Universal Serial BusUSB) verbindet einen Computer mit externen USB-Peripheriegeräten zum Austausch von Daten. Mit USB ausgestattete Geräte können im laufenden Betrieb miteinander verbunden werden (Hot-Plugging).
- User
Benutzer eines Computers, einer Software, einer Mailbox oder eines Online-Dienstes bzw. des Internets.
- User-Tracking
Online-Vermarkter identifizieren den Browser des Users, registrieren sein Surfverhalten und legen genaue Kundenprofile an, um ihm spezielle Werbemittel zu zeigen. Geschieht meist mit Hilfe von Cookies.
V
- Verhashung
Verschlüsselung von Daten. Ein Hash ist ein Typ von Algorithmus, der aus einem langen Datentext (String) beliebiger Länge einen kurzen Wert oder Text fester Länge errechnet. Aus dem errechneten Wert läßt sich der ursprüngliche Text nicht reproduzieren.
- Virus/Viren
Programme, die durch verschiedene Techniken unbemerkt von Computer zu Computer wandern, sich dort festsetzen und meist Schaden anrichten (z.B. Löschen der Festplatte). Häufig vermehren sich Viren äußerst rasant.
- Visits
Ein Visit bezeichnet eine zusammenhängende Nutzung (einen Besuch) eines WWW-Angebotes. Er definiert den Werbeträgerkontakt. Als Nutzungsvorgang zählt ein technisch erfolgreicher Seitenzugriff eines Internetbrowsers auf das aktuelle Angebot, wenn er von außerhalb des Angebotes erfolgt und mindestens eine Seite zum Benutzer übertragen wurde.
W
- Wahrnehmung
Bei diesem Vorgang werden Informationen aktiv aufgenommen und subjektiv selektiert, anschließend organisiert und interpretiert. Die Wahrnehmung wird stark durch Involvement, die Aktiviertheit und die Emotionen gesteuert.
- WAP
(Wireless Application Protocol) Standard, der die interaktive Informationsanwendung auf Mobiltelefonen ermöglicht.
- Wear-Out-Effekt
Begriff für die Ermüdungserscheinungen beim Nutzer von Angeboten. Als Folge treten Aufmerksamkeitsmangel und sinkende Erinnerungsleistung auf.
- Web 2.0
Der Begriff Web 2.0 beschreibt Veränderungen der Kommunikationsbeziehungen zwischen Webseiten-Erstellern und Webseiten-Nutzern durch interaktive Inhalte. Web 2.0 ist dabei kein Sammelbegriff für neue Techniken. Im Web 2.0 dienen die statischen Inhalte von Webseiten nicht mehr der Übermittlung der eigentlichen Information, sondern lediglich der Herstellung einer Kommunikationsplattform (Blogs, Foren, redaktionell aufbereitete Nachrichten, Unterhaltungsmedien).
- Web-Server
Software, mit deren Hilfe auf einem Internet-Rechner Web-Dokumente bereitgestellt werden. Der Web-Server beantwortet die Anfragen eines Web-Browsers, d.h., er übermittelt HTML-Seiten oder andere Dateien. Umgangssprachlich wird fälschlich auch der Internet-Rechner als Web-Server bezeichnet.
- Webcam
Fotokamera, die ihre Bilder ins Web schickt. Die wahrscheinlich erste Webcam ist älter als das World Wide Web: Sie steht seit 1991 in der University of Cambridge und beäugt eine Kaffeemaschine.
- Weblog
- Webmaster
Die Verantwortung für das technische Funktionieren eines Online-Auftritts liegt beim Webmaster.
- Webpublishing
Damit bezeichnet man das Bereitstellen von Information im WWW. Dazu benötigt man Software, die das Gestalten von HTML-Seiten erlaubt, und entweder einen Provider der Plattenplatz auf einem WWW-Server zur Verfügung stellt, oder einen eigenen WWW-Server, der permanent mit dem Internet verbunden ist.
- Website
Kompletter Online-Auftritt eines Anbieters im World Wide Web.
- Werbewirkung
Die Untersuchungsverfahren der Werbewirkung unterteilen sich in die globalen Erfolgsindikatoren der evaluativen Verfahren, wie z.B. Bekanntheit, Marktanteil oder Umsatz, die jedoch keine Aussage über die Ursachen und das Zustandekommen der Kommunikationswirkung treffen können, und die diagnostischen Verfahren, die der Analyse der Wirkungsvoraussetzungen dienen und Aussagen über die Kommunikationswirkung machen.
- WLAN
WLAN (Wireless Local Area Network) steht für eine kabellose Alternative zur herkömmlichen Netzwerkverbindung. Dadurch können Sie sich mit einem wlan-Zugang innerhalb des wlan Hotspots frei bewegen. WLAN ermöglicht Rechnern, i.d.R. Notebooks, welche mit einer PCMCIA- oder USB-Funkkarte ausgestattet sind, einen drahtlosen (engl. wireless) Zugang zum Internet. Die Funkverbindung zum Internet erfolgt über Basisstationen (Access-Points), die von WLAN-Anbietern an interessanten und viel frequentierten Orten aufgebaut werden, so genannte Hotspots. Auch für zu Hause setzt sich wlan immer mehr durch.
- WPAN
WPAN ist eine Abkürzung für Wireless Personal Area Network und damit ein Sonderfall des Personal Area Networks. Es bezeichnet Kurzstrecken-Funktechnik. Im Gegensatz zu WLANs überbrücken WPANs kürzere Distanzen. Hierbei wird nur das unmittelbare Umfeld des Senders erreicht, der "persönliche Bereich".
Z
- Zielgruppe
Jene Menschen mit ähnlichen Eigenschaften und sozialen Bedingungen, die für eine bestimmte Kampagne in Frage kommen. Die Zielgruppe kann bis zu einem gewissen Maß eingeschränkt und definiert werden, so dass für diese Gruppe ein Produkt oder eine Werbekampagne zielgerichtet entwickelt werden kann.
- ZIP
Sehr weit verbreitetes Komprimierungsformat für Dateien. Komprimierte Dateien kann man schneller downloaden, dies bedeutet Zeit- und Kosteneinsparungen und entlastet das Internet.
- Zugriffsberechtigung
Bezeichnung für Rechte, die einem Anwender in einem Netzwerk, in einer Mailbox oder einem anderen ähnlichen Kommunikationssystem durch den Systemverantwortlichen eingeräumt werden oder die gesperrt werden.